Tag 3 in Manhattan
Was steht heute an? Diese Frage haben wir uns selbstverständlich an keinem der Tage gestellt, schließlich hatte ich bereits von Deutschland aus quasi jede freie Minute akribisch durchgetaktet. So kam es, dass unsere erste Station des Tages ein Fahrradverleih unweit des Central Parks war. Der 350 Hektar große Central Park stellte den Beginn unserer Manhattan-Bicycle-Tour dar, quasi der Klassiker unter den New Yorker Radrouten. Zur Auswahl stehen drei unterschiedlich lange Strecken – zwischen 2 und 9,8 km – also für jeden was dabei. Es ist schon beeindruckend, dass mitten in dieser großen, pulsierenden Stadt ein solch schönes Kleinod zu finden ist.
Central Park – „grüne Lunge“ New Yorks
Die wunderschöne Parklandschaft gilt als „grüne Lunge“ New Yorks und überzeugt Naturliebhaber und Freizeitsportler gleichermaßen wie kulturinteressierte – und architekturbegeisterte Besucher. Die riesigen Wiesenflächen laden zum Picknicken oder zu diversen Ballsportarten ein; auf den unzähligen Seen kann man mit dem Ruderboot seine Runden drehen oder mit der Kutsche romantisch durch die Alleen fahren – oder eben wie wir (und unzählige andere) mit dem Drahtesel.
Nachdem wir den herrlichen Großstadt-Dschungel verlassen hatten, sollte unsere Manhattan-Rundfahrt beginnen. Ein wenig unwohl war mir schon bei dem Gedanken, mit meinem Sohn auf den Avenues und Streets gegen Millionen Autos, Busse und Transporter anzustinken. Zugegeben, New York verfügt über mehr als 1.600 km Radwege, dennoch kann eine Radtour durch Manhattan eine echte Herausforderung werden. Aber es ist nichts passiert UND man sieht so einfach am meisten! Wir starteten unsere Manhattan-Rundfahrt auf der Ostseite und fuhren auf einem wirklich hervorragend ausgebauten Radweg dicht und parallel zum Hudson River. Ein sehr gepflegter Radweg der vom Central Park bis zum Battery Park im Süden Manhattans reicht. Der „Hudson River Greenway“ ist Teil einer 51 km langen Route rund um Manhattan. Er ist der meist genutzte Fahrradweg und eignet sich hervorragend für Einsteiger.
High Line Park – Erholung auf der Bahntrasse
Wie beschrieben, waren wir tags zuvor physisch nicht mehr in der Lage, uns den High Line Park anzusehen. So verbanden wir dieses Highlight mit unserer Radtour und nahmen einen der vielen Treppenaufgänge entlang der Trasse. Die stillgelegte Hochbahntrasse „High Line“ – eine 2,5 km lange Grünanlage bzw. Park – ist das neue Muss für jeden Manhattan Besucher. Zu Recht kann ich da nur sagen! Diese geschwungene grüne, toll bepflanzte Anlage – in ein paar Metern Höhe – eignet sich hervorragend, um ein Päuschen zu machen. Diverse Sitzgelegenheiten und einige Fressstände laden jedenfalls dazu ein.
MoMa, Guggenheim oder MET?
Im Anschluss radelten wir gemütlich zurück zum Fahrradverleih und trennten uns von unserem Drahtesel. Der nächste Programmpunkt auf unserer Liste war der Besuch des MoMa, des Museum of Modern Art, welches im Jahr 1929 eröffnet wurde und eines der größten Kunstmuseen der Welt ist. Hier kann man auf 5 Etagen eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst bestaunen, u.a. von Pablo Picasso und Andy Warhol. Die Ausstellungen variieren stetig, weswegen ein MoMA Besuch immer abwechslungsreich ist. Wer gerne ein Kunstwerk mit nach Hause nehmen möchten, sich aber keinen echten Picasso leisten kann, sollte dem MoMA Museumsshop einen Besuch abstatten. Außerhalb des Museums, auf der gegenüberliegenden Straßenseite (auf der 44 West 53rd Street) findet man den MoMA Design Store, der alle Arten an Designklassikern verkauft. Leider haben wir den Fehler gemacht und in eben diesem viel Zeit vertrödelt, so dass wir die 5 Etagen nur im Schnelldurchlauf passieren konnten, da das MoMa recht zeitig schließt.
Der Timesquare
Auch diesen Hot Spot kennen sicher viele aus Filmen, nicht zuletzt wegen seiner zahlreichen Leuchtreklamen. Er liegt liegt an der Kreuzung Broadway und Seventh Avenue und wird auch „Theaterviertel von Manhattan“ genannt. Da es noch hell war, als wir dort ankamen, statteten wir erst einmal dem gigantischen M&M-Shop einen Besuch ab. Unfassbar diese Dimensionen und dieses Überangebot an Merchandising Artikeln – aber irgendwie auch beeindruckend. Mit Einbruch der Dunkelheit, beginnt dann das Spektakel und gleichzeitig der absolute Overload für die eigenen Synapsen…
Tag 4 in Manhattan – gleichzeitig auch der letzte Tag
Man wäre nicht wirklich in New York gewesen, wenn man nicht einmal Shopping gewesen wäre. Einmal über die Lexington- oder 5th Avenue, ein Besuch bei Macy’s am Herold Square oder Chelsea Market. Tatsächlich ist es weniger beeindruckend als in den Vorstellungen und alle, die dem Shopping ohnehin nichts abgewinnen können, sei gesagt: Lasst es!
Klammer auf: Ich zähle nicht dazu, versuche aber an dieser Stelle so neutral wie nur möglich darüber zu schreiben. Allerdings steht auf meiner bucket list: Weihnachtsshopping in New York 😉 Klammer zu!
Madame Tussauds
Ein Besuch beim Madame Tussauds ist keine absolut einzigartige Sache ABER es macht seeehr viel Spaß und die Tatsache, dass man dort ungeniert mit den Stars und Sternchen posieren und sich ablichten lassen kann, lohnt allemal.[/et_pb_text][/et_pb_column] [/et_pb_row] [/et_pb_section]





