In der großartigen Fachzeitschrift t3n (die ich nur jedem empfehlen kann, der sich für Themen rund um die digitale Welt interessiert) las ich neulich einen hochspannenden Artikel über ein Interview mit Amy Webb, einer bekannten Zukunftsforscherin. Darin ging es u.a. um das Potential im Bereich Biotechnologie sowie um KI (Künstliche Intelligenz). Eingangs wurde Amy gebeten, sich vorzustellen, wir schrieben das Jahr 2040 und welche fundamentalen Veränderungen im Alltag der Menschen stattgefunden haben könnten. Neben dem Ersatz der Smartphones durch Brillen, prophezeit sie, dass es keine unhandlichen Laptops mehr geben wird, sondern eher faltbare bzw. einziehbare Screens (das fände ich aktuell schon extrem gut ;-)) Des weiteren glaubt sie fest daran, dass in 20 Jahren Technologie in unserem Körper Einzug halten wird. Nun mag sich an dieser Stelle der ein oder andere ebenso wundern wie, denn „Technologie in unserem Körper?“ Wie das?
Biotechnologie ist das Zauberwort und auch gar nicht mehr so fern. Bereits bis zum Jahr 2030 werden in der Medizin z.B. smarte Nähte/Fäden verwendet werden, die mittels Nanosensoren mit Smartphone oder anderen medizinischen Geräten verbunden sind. Diese Sensoren senden dann Informationen, wie beispielsweise eine drohende Infektion, an Patienten oder Ärzte. Und nicht nur das, es wird auch Nanohardware zum Schlucken kommen, mit denen eine kontinuierliche Versorgung mit Medikamenten gewährleistet sein wird sowie auch hier wieder eine Bereitstellung wichtiger Daten über die körperliche Gesundheit.
Es bleibt spannend!
